Der neue Vorstand des NFLB e.V. stellt sich vor

Seit der Wahl bei der Mitgliederversammlung im Mai 2022 ist der neue Vorstand des NFLB aktiv. Nun wollen wir noch nachholen, die sechs Vorstandsmitglieder vorzustellen.
Wenn ihr Fragen, Ideen oder Wünsche habt, zögert bitte nicht und kontaktiert uns unter vorstand@nflb.de!

Delphine de Stoutz

Delphine de Stoutz: Autorin, Dramaturgin und Vermittlerin,  Delphine de Stoutz pendelt zwischen Sprachen, Ländern und dem Schreiben. Nach einer langen Reise in der Theaterbranche wandte sie sich der Literatur zu und veröffentlichte 2018 ihren Debüt Roman, Adult(R). Ihre Themen sind jedoch dieselben geblieben: Heterolingualismus, postmigrantische Kultur und Feminismus. 2020 gründete sie das Netzwerk französischsprachiger AutorInnen in Berlin e.V. und 2021 das Hôtel des Autrices, ein digitales Residenz- und Publikationsprogramm für frankophone und deutschsprachige Autorinnen. Seit 2021 ist sie Mitglied des Vorstands des NFLB. Seit 2008 lebt sie in Berlin.
Foto: Mick Vincenz

Nina Bußmann, geboren und aufgewachsen in Frankfurt/Main, lebt in Berlin. Sie schreibt erzählende Prosa und Hörstücke, außerdem Texte für Gabriela Oberkofler (Zeichnung/Installation) und Akiko Ahrendt (Musik/Performance). 2020 war sie Dozentin am Institut für Sprachkunst der Universität für Angewandte Künste in Wien. Ihr 3. Roman Dickicht ist im Juni 2020 erschienen.

Foto: Dirk Skiba

Blanka Stipetic studierte Slawistik und Politik, arbeitete als Autorin und Literaturübersetzerin, ist im Verlag schruf  & stipetic für Programm und Lektorat zuständig.

Foto: Susanne Böhm

Lena Tietgen, geb. 1957 in Hamburg, freie Journalistin und Schriftstellerin. Nach Stationen in der Rechtswissenschaft, Metallografie und Pädagogik studierte sie Erziehungswissenschaft, Philosophie und Literaturwissenschaft. Seit 2002 lebt sie in Berlin.

Foto: Hans Schrieber

Nora Lachmann: Geboren in Berlin. Ummauert aufgewachsen — die Welt entdeckt in der Literatur. Nach einem ersten Leben als Psychotherapeutin nun als Übersetzerin englischer Belletristik und Autorin von Prosatexten unterwegs.

Im Vorstand hauptsächlich zuständig für die Finanzen, alle Anfragen hierzu bitte an: nora.lachmann@nflb.de

Foto: Claudia Haarmann

Aylin Ünal wurde 1986 in Berlin geboren. Ihre Kurzprosa veröffentlicht sie seit mehreren Jahren regelmäßig in Literaturzeitschriften und Anthologien sowie im Rahmen von Literaturwettbewerben. Derzeit arbeitet sie an ihrem Debütroman. Neben ihrem schriftstellerischen Schaffen absolvierte Aylin Ünal ein Studium der Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität mit einem Studienaufenthalt in Island sowie einen Master in European Societies an der Freien Universität.

Foto: privat

Arbeitsbedingungen beim Internationalen Literaturfestival Berlin: NFLB fordert Aufklärung

Der NFLB unterstützt die Forderungen der Koalition der Freien Szene Berlin zu einer umfassenden Aufklärung der Arbeitsbedingungen beim Internationalen Literaturfestival. Die vollständige Pressemitteilung ist unten abgebildet und ist hier im Original nachzulesen.

Hintergrund der Vorwürfe ist unter anderem dieser Artikel der taz.

Forderung der Koalition der Freien Szene Berlin

19.12.2022 – NFLB-Stammtisch

Liebe Mitglieder des NFLB,
Liebe Literaturszene,

Wir freuen uns, euch in der Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin) zum nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen!

Der nächste NFLB-Stammtisch findet am 19. Dezember 2022 um 19:00 Uhr statt.

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut, den NFLB und seine Mitglieder kennenlernt und mit uns ins Gespräch kommt. Wie ihr wisst, sind alle eure Fragen und Anliegen rund um die Literatur in unserer Stadt erwünscht. Der Stammtisch bietet Raum für ein zwangloses Beisammensein und Gesprächsthemen aller Art. Und: Vergesst nicht, Flyer oder anderes Infomaterial zu euren Projekten mitzubringen!

14.11.2022 – NFLB-Stammtisch

Liebe Mitglieder des NFLB,
Liebe Literaturszene,

Wir freuen uns, euch in der Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin) zum nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen!

Der nächste NFLB-Stammtisch findet am 14. November 2022 um 19:00 Uhr statt.

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut, den NFLB und seine Mitglieder kennenlernt und mit uns ins Gespräch kommt. Wie ihr wisst, sind alle eure Fragen und Anliegen rund um die Literatur in unserer Stadt erwünscht. Der Stammtisch bietet Raum für ein zwangloses Beisammensein und Gesprächsthemen aller Art. Und: Vergesst nicht, Flyer oder anderes Infomaterial zu euren Projekten mitzubringen!

17.10.2022 – NFLB-Stammtisch

Liebe Mitglieder des NFLB,
Liebe Literaturszene,

Wir freuen uns, euch in der Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin) zum nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen!

Der nächste NFLB-Stammtisch findet am 17. Oktober 2022 um 19:00 Uhr statt.

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut, den NFLB und seine Mitglieder kennenlernt und mit uns ins Gespräch kommt. Wie ihr wisst, sind alle eure Fragen und Anliegen rund um die Literatur in unserer Stadt erwünscht. Der Stammtisch bietet Raum für ein zwangloses Beisammensein und Gesprächsthemen aller Art. Und: Vergesst nicht, Flyer oder anderes Infomaterial zu euren Projekten mitzubringen!

12.09.2022 – NFLB Stammtisch

Liebe Mitglieder des NFLB,
Liebe Literaturszene,

Wir freuen uns, euch in der Lettrétage (Veteranenstraße 21, 10119 Berlin) zum nächsten Stammtisch begrüßen zu dürfen!

Der nächste NFLB-Stammtisch findet am 12. September 2022 um 19:00 Uhr statt.

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut, den NFLB und seine Mitglieder kennenlernt und mit uns ins Gespräch kommt. Wie ihr wisst, sind alle eure Fragen und Anliegen rund um die Literatur in unserer Stadt erwünscht. Der Stammtisch bietet Raum für ein zwangloses Beisammensein und Gesprächsthemen aller Art. Und: Vergesst nicht, Flyer oder anderes Infomaterial zu euren Projekten mitzubringen!

Neues zur Rechtslage bei Corona-Stipendien

Hier ein Hinweis an alle, die 2020 oder 2021 eines der sogenannten „Corona-Stipendien“ des Berliner Senats erhalten haben. Die Finanzverwaltung hat entschieden, dass diese eher als eine Einkommensbeihilfe zu werten und somit zu versteuern seien. Derzeit wird im Rahmen eines Musterprozesses geklärt, inwieweit die Stipendien tatsächlich versteuert werden müssen. Das Netzwerk Freie Literaturszene Berlin (NFLB) sieht die Kriterien für Steuerfreiheit als gegeben an und unterstützt die gerichtliche Klärung.

Wichtig: Alle Betroffenen, die im Erfolgsfall der Klage ihr zu viel gezahltes Geld zurückerhalten möchten, müssen fristgerecht Widerspruch gegen ihren Steuerbescheid des betreffenden Jahres einlegen! Bei einem rechtskräftigen Steuerbescheid kann man nachträglich nichts mehr machen. Die Frist dazu ist im Steuerbescheid angegeben. Wer betroffen ist, weitere Fragen dazu hat, oder das Vorgehen des NFLB unterstützen möchte, kann sich unter vorstand@nflb.de melden. Vor allem braucht der NFLB Spenden, um die beträchtlichen Rechtskosten decken zu können. Eine Spende ist unter www.betterplace.org/p105016 unkompliziert möglich.

Übrigens: Nach jetziger Regelung zahlt man auf das Stipendium zwar Einkommenssteuer, aber es wird nicht auf die Kleinunternehmer-Freigrenze angerechnet. Man muss daher nicht fürchten, allein durch das Stipendium in die Umsatzsteuerpflicht zu rutschen.

09.01.2022 – NFLB Stammtisch

Liebe Mitglieder des NFLB,
Liebe Literaturszene,

Aufgrund der Ausbreitung von Corona in Berlin haben wir beschlossen, den Januar-Stammtisch in einen Adventsspaziergang umzuwandeln.

Termin : 9.01.2022 um 14 Uhr
Treffpunkt : Treptower Park, S-Bahn Parkseite
Laufzeit: 2 Std.

Bitte vergesst ihr nicht, Eure Teilnahme auf facebook oder per E-Mail an vorstand@nflb.de anzukündigen.

Wir würden uns freuen, wenn ihr vorbeischaut, den NFLB und seine Mitglieder kennenlernt und mit uns ins Gespräch kommt. Wie ihr wisst, sind alle eure Fragen und Anliegen rund um die Literatur in unserer Stadt erwünscht. Der Stammtisch bietet Raum für ein zwangloses Beisammensein und Gesprächsthemen aller Art.

NFLB legt seine Forderungen zur Literaturförderung vor

Das Netzwerk freie Literaturszene Berlin e.V. hat seine „Forderungen für eine nachhaltige, diverse und gerechte Literaturförderung in Berlin“ vorgelegt. Diese wurden von den Mitgliedern coronabedingt in einem digitalen Prozess zusammengetragen und beschlossen. Die Forderungen beziehen sich nicht nur auf den bevorstehenden Doppelhaushalt, über den ab dem Herbst politisch verhandelt wird, sondern entwerfen auch perspektivische Konzepte, wie Literaturförderung strukturell ergänzt werden könnte. Dazu zählt das fünfjährige „Tandem-Stipendium“ für Autor*innen und Übersetzer*innen.

Besonders engagiert wurde über die Themen Altersarmut und soziale Absicherung diskutiert. Um Autor*innen und Übersetzer*innen eine längerfristige finanzielle Absicherung zu bieten, als dies bei den meisten Stipendien bislang der Fall ist, wurde das „Tandem-Stipendium“ konzipiert: Dabei erhalten etablierte Autor*innen und Literaturübersetzer*innen eine Festanstellung im literaturnahen Bereich, etwa in Literaturhäusern, Medien, Universitäten oder im Deutschunterricht an den Schulen. 50 Prozent der Arbeitszeit werden zum Schreiben freigestellt. „Vorbild für das Konzept waren eigentlich die bei der Bundeswehr angestellten sogenannten Sportsoldaten“, erläutert Moritz Malsch, Vorstandsvorsitzender des NFLB. „Was in der Spitzensportförderung möglich ist, sollte doch in der Literaturförderung auch zu machen sein?“ Eine Festanstellung adressiert zudem das Problem der Altersarmut: Da Stipendien nicht als Erwerbseinkommen gelten, werden auf sie auch keine Rentenbeiträge gezahlt. Autor*innen, die besonders viele Preise und Stipendien erhalten, bekommen so später paradoxerweise eine besonders niedrige Rente. Kulturstaatssekretär Thorsten Wöhlert zeigte sich bei einer Diskussion im Rahmen des Branchentreffs Literatur bereits offen für das Konzept und verwies auf einen zusätzlichen Planstellenbedarf allein der öffentlichen Bibliotheken von 300 Vollzeit-Stellen.

Ein wichtiger Fortschritt kündigt sich im Bereich der Übersetzer*innenförderung an, die in den NFLB-Forderungen an erster Stelle steht: „Wir freuen uns sehr, dass im Haushaltsentwurf der Kulturverwaltung erstmals Arbeitsstipendien für Übersetzer*innen vorgesehen sind, wie wir sie seit Jahren fordern“, so Delphine de Stoutz aus dem NFLB-Vorstand. „Aber die vorgesehenen Summen stellen für die zahllosen Übersetzer*innen der Stadt eher einen Tropfen auf den heißen Stein dar und führen weiterhin zu einer Ungleichbehandlung von Autor*innen und Übersetzer*innen.“

Weitere wichtige Punkte aus dem Forderungskatalog neben dem Bereich Stipendien sind u.a. der Abbau von Zugangsbarrieren aller Art sowie eine kleinteilige Basisförderung für die über 100 Lesebühnen und Lesereihen der Stadt, analog zur Basis- und Konzeptförderung in der Darstellenden Kunst. Angesichts der hohen Sonderausgaben aufgrund der Corona-Pandemie ist zu befürchten, dass sich hier im kommenden Haushalt wenig bis nichts bewegt. Dabei besteht nach wie vor eine strukturelle Unterförderung im Literaturbereich: Berlin gibt für seine freie Literaturszene momentan nicht einmal einen Euro pro Einwohner aus.

Den ausführlichen Forderungskatalog finden Sie hier:

Medien-Anfragen bitte an vorstand@nflb.de.

Demonstration am 14. September für Berlins Krankenhäuser: Wir für euch, ihr für uns

Das Netzwerk freie Literaturszene Berlin e.V. erklärt sich solidarisch mit den Krankenhausbeschäftigten in Berlins Krankenhäusern der Charité und Vivantes. Wir unterstützen die gewerkschaftlichen Bestrebungen für die nachhaltige Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Wir finden, dass es Zeit ist, gemeinsam den Applaus von den Balkonen herab und als lautstarke Stimme auf die Straße zu bringen! Literarische Urheber*innen der Stadt – schließt Euch den Aktionen des Pflegestreiks an, seid laut, seid solidarisch!

14. September um 16:00 Uhr

Demonstration: Wir für euch, ihr für uns – Berlin steht zusammen für seine Krankenhäuser

Start Kundgebung: 16:00 Uhr, Robert-Koch-Platz

Start der Laufdemo: 16:30 Uhr

Abschluss Kundgebung: 17:30 Uhr, Neptunbrunnen